Sharing Economy für Gewerbeimmobilien

Sharing Economy für Gewerbeimmobilien

18.02.21 12:02 / von L. Engel

Soziale Innovationen werden die Zukunft prägen und führen zu einer immer stärkeren Vernetzung unserer Welt. Sharing Economy beschreibt dabei die gemeinschaftliche Nutzung von Dienstleistungen, Gütern, Immobilien, Flächen oder Kapital. Dabei steht die Nutzung von Wirtschaftsgütern über dem Besitz. Sharing-Modelle entsprechen dem Zeitgeist junger Menschen und sind insbesondere bekannt durch bereits etablierte Bike- und Carsharing-Unternehmen oder Airbnb. Wie auch zahlreichen andere Bereiche, wandelt sich auch die Immobilienbranche durch zahlreiche neue Anbieter.

 

Welchen Einfluss hat die Sharing Economy auf die Immobilienbranche?

Zwar ist die Immobilienwirtschaft traditionell eher innovationsträge, weshalb es einige Zeit in Anspruch nehmen kann bis sich neue Konzepte etablieren, dennoch kann eine Veränderung bereits wahrgenommen werden. Auch die Immobilienbranche erfährt einen Wandel von „Besitz-Ökonomie“ hin zur „Nutzungs-Ökonomie“, die keinen dauerhaften Besitz oder Eigentum von Immobilien anstrebt, sondern deren flexible Nutzbarkeit auf Abruf: sofort und jederzeit. Dieser Trend macht sich bereits bemerkbar in der Zunahme an „Co-Working Spaces“ und „Shared Offices“, bei denen Büroflächen je nach aktuellem Bedarf von verschiedenen Unternehmen angemietet und genutzt werden können. Weitere Sharing-Modelle arbeiten zunehmend mit Heimarbeitsplätzen, flexiblen Arbeitszeiten und benötigen nicht mehr für jeden Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz wie beispielsweise die „Shared Desk Policy“ oder „Inspiring Working Conditions”. Hierbei wird nicht nur die vorhandene Fläche effizienter genutzt, sondern auch Flächenbedarf reduziert und führt zu neuen Anforderungen an Immobilien wie einer flexiblen Raumaufteilung.

 

Sharing Konzepte für Industrieflächen

Nachhaltige Immobilientrends erlauben eine immer schnellere Kommunikation zwischen Angebot und Nachfrage. Diese birgt ein großes Potential und bringt viele neue Chancen mit sich, die die Immobilienbranche langfristig beeinflussen können. Entsprechend einer Studie der bulwiengesa 2020 kann ein jährlicher Bedarf von rund 3 Millionen Quadratmeter Lagerflächenneubau nicht gedeckt werden. Mit dem steigenden Bedarf an Flächen wird ein Umdenken immer notwendiger. Ein weitere großflächige Mittelstandsumfrage hat ergeben, von einer Gesamtzahl von 958 Millionen Quadratmeter an Gewerbeimmobilien in Deutschland werden 15-30 Prozent nicht genutzt beziehungsweise sind temporär leerstehend. Diese Flächen sind für Mietinteressenten nicht sichtbar. Warum sollte also das flexible Vermietungskonzept, welches schon seit Jahren erfolgreich von Airbnb und Co-Working Spaces genutzt wird, nicht auch auf Gewerbeflächen übertragbar sein?

Als neues Startup setzt expozed1 genau hier an. Die Idee: mittelständische Unternehmen, die im Besitz von Flächen sind aber einen temporären Leerstand aufweisen, können diese Flächen zu flexiblen Laufzeiten an Unternehmen mit einem zeitlich begrenzten Bedarf vermieten. Hierbei steht der Bedarf des Kunden im Fokus und bietet dem Mieter den größtmöglichen Spielraum für die effiziente und agile Ausplanung von Projekten. Ob als ganze Fläche oder Teilfläche, innerhalb eines Gebäudes oder als Freifläche, innerhalb weniger Klicks können Lager- & Logistikflächen zu flexiblen Laufzeiten gebucht werden. Mit Hilfe dieser Plattformlösung will expozed1 die nachhaltige Nutzung von vorhandenen Ressourcen fördern und den Mittelstand dabei unterstützen ihren Flächenbedarf noch agiler planen zu können.

 

"Die flexible Vermietung von Lager- & Logistikflächen bei expozed1 bietet ein hohes Potenzial noch profitabler zu wirtschaften, indem Lagerflächen transparent & digitalisiert über schnelle Entscheidungsprozesse angeboten und abgewickelt werden können. Dabei ist das Thema Digitalisierung besonders deshalb wichtig, weil die Entscheider immer jünger werden."

– Helge Bogisch, Bracchi Deutschland Transport & Logistik GmbH

 

Fazit

Obwohl es verschiedene Vor- und Nachteile für die Sharing Economy in der Immobilienbranche gibt, steigt die Nachfrage nach kurzfristigen Flächen und der Zwischennutzung von Industrieflächen kontinuierlich an. Dabei ist wichtig zu hinterfragen worauf geachtet werden muss, um eine gemeinschaftliche Nutzung zu gewährleisten – insbesondere der rechtliche und gesetzliche Rahmen. Die expozed1 Plattform bietet Kunden diese Sicherheit in Form von automatisierten rechtssicheren Verträgen, Versicherungspaketen sowie einem sicheren Zahlungsprozess an. Dabei kann einerseits ein einfacher, transparenter und risikofreier Buchungsprozess für kleine und mittelständische Unternehmen gewährleistet werden und zudem bietet das Sharing-Modell Potenzial für neue Partnerschaften, Kooperationen und spannende Geschäftsmodelle.

 

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L. Engel

geschrieben von L. Engel

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